Großeinsatz Rettungsdiensteinsatz nach vermeintlichem Gefahrstoffaustritt

In der Mittagszeit wurde die Berufsfeuerwehr, die Freiwilligen Feuerwehren Engelsby und Jürgensby sowie mehrere Rettungsmittel aus dem Stadtgebiet und dem Landkreis zu einem Gefahrstoffaustritt im Gebäude mit mehreren Verletzten alarmiert. In einem Wohngebäude sollte es im 6. Stock zum Austritt einer unbekannten Substanz gekommen sein. Nach Angaben der Leitstelle klagten darauf hin mehrere Bewohner über Atembeschwerden. 

Beim Eintreffen waren mehrere Bewohner im Treppenraum unterwegs oder öffneten, durch den Feuerwehreinsatz neugierig geworden, ihre Wohnungstüren. Es konnten keine Verletzten oder Betroffenen festgestellt werden.

Auf einem Treppenabsatz im 6. Stock war eine Matratze abgelegt, von welcher ein merkwürdiger Geruch ausging. Der Treppenraum wurde darauf hin belüftet. Eine Explosionsgefahr oder Gefahrstoffe konnten in der Treppenraumluft nicht nachgewiesen werden. Nachbarn berichteten, dass sie in der Vergangenheit bereits mehrfach Probleme mit einem Wohnungsinhaber gehabt hätten und dieser vermutlich wieder der Verursacher wäre. Auf nachdrückliches Klopfen hin öffnete der vermeintliche Verursacher seine Wohnung, in der ebenfalls derselbe Geruch festgestellt werden konnte. Dort wurde auch geringe Mengen verschiedene Chemikalien gefunden, mit der er die Matratze getränkt hatte, bevor er sie auf dem Treppenabsatz ablegte. Die Matratze sowie die Chemikalien wurde durch die Feuerwehr entsorgt. Der Verursacher wurde zur weiteren Klärung durch die Polizei mit auf das Revier genommen. Er selber bleib bei der Aktion ebenfalls unverletzt. 

 

Datum: 27.03.2022
Alarmzeit: 12:49 Uhr
Einsatzende: 13:56 Uhr
Einsatzort: Wasserlooser Weg
Einsatzart: Gefahrstoffaustritt 
Eingesetze Kräfte:
  • Hilfeleistungszug der Berufsfeuerwehr
  • FF Engelsby
  • FF Jürgensby
  • Rettungsdienst BF Flensburg
  • Rettungsdienst Falck
  • Rettungsdienst des Kreises Schleswig Flensburg
  • Polizei

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Autor: Marco Bayer